Kai Blum's Serie von USA Auswanderer-Krimis

Begleiten Sie die spannende Geschichte deutscher Auswanderer vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Zweiten Weltkrieg

Die mecklenburgischen Landarbeiter Marie und Hans Sievers wandern 1881 mit ihren Kindern in der Hoffnung auf ein besseres Leben nach Amerika aus. Sie gehören zu den vielen deutschen Auswanderern, die von der US-Regierung kostenloses Ackerland in der scheinbar endlosen Prärie Nord-Dakotas erhalten.

Der Anfang in der neuen Umgebung ist schwer: Das Wetter ist unberechenbar und die Felder der Neuankömmlinge werden von Feuer und Heuschrecken heimgesucht. Einige Siedler schrecken zudem vor nichts zurück, um ihre Ziele zu erreichen oder alte Rechnungen zu begleichen.

Die Auswanderer-Krimis von Kai Blum folgen dem Leben der Familie Sievers sowie ihrer Verwandten, Freunde und Nachbarn von den 1880er Jahren bis ans Ende des Zweiten Weltkriegs.

Kai Blum über seine USA Auswanderer-Krimi-Serie

Warum schreibe ich über deutsche Siedler in der Prärie?

Das Leben deutscher Einwanderer in den nordamerikanischen Präriestaaten beschäftigt mich seit Mitte der 1990er Jahre. Damals heiratete ich eine Amerikanerin, die in South Dakota geboren war, und wir lebten eine Zeitlang selbst mitten in der Prärie. Allerdings hielten wir die Wetterextreme und die Einsamkeit dort nicht aus und zogen wieder fort.

Ich habe mir seitdem viele Gedanken darüber gemacht, wie sehr die Siedler um 1880 motiviert gewesen sein mussten, um diese Lebensbedingungen auf sich zu nehmen. Die ungewohnt heißen Sommer, die schneereichen und bitterkalten Winter sowie das einsame Leben mitten auf ihren Feldern waren für sie offenbar immer noch besser, als das Leben in Abhängigkeit, dem sie entflohen waren. Die Verlockung eines freien Lebens auf eigenem Land war ohne Zweifel der Antrieb dafür, dass sie sich durch nichts unterkriegen ließen.

Die Großeltern meiner damaligen Frau hatten ihr ganzes Leben in South Dakota verbracht. Die beiden waren um 1910 geboren und hatten direkten Kontakt mit der Zeit, in der Hoffnung ist ein weites Feld spielt. Die Großmutter lebte als Kind in einer aus Grasblöcken gebauten Hütte, so wie die Siedler in meinen Büchern. Der Großvater stammte aus einer deutschen Einwandererfamilie, sein Vater und sein Onkel sprachen untereinander Deutsch. Die plattdeutschen Sätze, an die sich der Großvater noch erinnern konnte, stellten eine lebende Verbindung zu der Zeit der Siedler dar.

Über die Jahre habe ich dann unzählige amerikanische und kanadische Bücher über das Leben der Einwanderer gelesen und Museen zu diesem Thema besucht. Obwohl die Personen und Handlungen meiner Auswanderer-Krimis erfunden sind, ist es mir sehr wichtig, den historischen Hintergrund und das Leben der Einwanderer richtig darzustellen.

Die Hauptfiguren der Serie, die Mitglieder der Familie Sievers, sind wie ich aus Mecklenburg nach Amerika ausgewandert. Über die Verhältnisse in Mecklenburg zu jener Zeit habe ich schon als Kind gelesen und ich wusste auch, dass viele Mecklenburger nach Amerika ausgewandert waren. Dass auch Zehntausende Russlanddeutsche ins Dakota-Gebiet gingen und erst Amerikadeutsche und dann Amerikaner bzw. Kanadier wurden, gehörte jedoch zu jenen Dingen, die ich erst im Laufe der Recherche erfuhr und die mich seitdem nicht mehr losgelassen haben.

Mit den Auswanderer-Krimis möchte ich deshalb nicht nur spannende Unterhaltung bieten, sondern mit Ihnen, liebe Leser, in eine Welt eintauchen, die in der deutschen Literatur bisher kaum Beachtung fand.

Die Geschichte der Amerikaner ist auch unsere Geschichte.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude beim Lesen!

Ihr Kai Blum

In der Serie bereits erschienen

Kai Blum

Hoffnung ist ein weites Feld

Erster Teil des Auswanderer-Krimis - E-Book inklusive, 06/2013, 1. Auflage, 176 Seiten, Paperback, € 7,95 • € 8,20 • sFr. 11.90*

ISBN 978-3-943176-59-9

Kai Blum

Man erntet, was man sät

Zweiter Teil des Auswanderer-Krimis - E-Book inklusive, 01/2014, 1. Auflage, 176 Seiten, Paperback, € 7,95 • € 8,20 • sFr. 11.90*

ISBN 978-3-943176-61-2